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PRESS RELEASE

Laut neuer Akamai-Studie nimmt die Zahl der DDoS-Angriffe in EMEA schneller zu als anderswo

Seit 2019 war nur in der EMEA-Region ein kontinuierlicher Anstieg der DDoS-Angriffe zu verzeichnen. Mittlerweile liegt die Region sogar vor Nordamerika.

United Kingdom - London | June 04, 2024

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Akamai Technologies, Inc. (NASDAQ: AKAM), das Cloud-Unternehmen, das das digitale Leben unterstützt und schützt, hat heute seinen neuen „State of the Internet“-Bericht vorgestellt, aus dem hervorgeht, dass die Zahl der DDoS-Angriffe in der Region EMEA (Europa, Naher Osten, Afrika) am schnellsten zunimmt. Unter dem Titel Immer im Einsatz gegen die zunehmenden DDoS-Bedrohungen in EMEA zeigt der Bericht, dass das Vereinigte Königreich mit über einem Viertel (26 %) aller DDoS-Angriffe der am stärksten betroffene Einzelstaat in der Region EMEA ist. An zweiter und dritter Stelle folgen Saudi-Arabien (22 %) und Deutschland (9 %).

Im Jahr 2023 stieg die Zahl der DDoS-Angriffe in EMEA auf fast 2.500 und fiel damit fast drei Mal so hoch aus wie die Anzahl der Angriffe im asiatisch-pazifischen Raum und Japan (APJ) sowie in Lateinamerika (LATAM) zusammen.

Komplexität und Schweregrad der DDoS-Angriffe haben sich durch geopolitische Motive verändert – Hacktivismus und von Staaten geförderte Angriffe haben zugenommen. DDoS-Angriffe sind ein beliebtes Instrument im Arsenal politisch motivierter Hacktivisten sowie nationalstaatlich geförderter Angreifer. So haben DDoS-Ereignisse im laufenden Cyberkrieg zwischen ukrainischen und russischen Akteuren beispielsweise eine bedeutende Rolle gespielt, da Hacktivisten diese kostengünstigen Angriffe effektiv einsetzen konnten.


DDoS-Angriffsereignisse pro Quartal nach Region

Weitere wichtige Erkenntnisse aus Immer im Einsatz gegen die zunehmenden DDoS-Bedrohungen in EMEA sind:

  • EMEA ist die am häufigsten angegriffene Region und hat Nordamerika 2024 in dieser Hinsicht überholt: Im 1. Quartal 2024 hat EMEA Nordamerika zum ersten Mal seit fünf Jahren als die am häufigsten angegriffene Region überholt.
  • EMEA ist die einzige Region, in der ein starker Anstieg von DDoS-Angriffen zu verzeichnen ist: Seit Januar 2019 hat die Zahl der DDoS-Angriffe in der EMEA-Region kontinuierlich zugenommen, während in Nordamerika seit 2022 ein deutlicher Rückgang zu beobachten ist.
  • Cyberkriminelle erweitern ihr Vektorportfolio: Bei mehr als einem Drittel aller DDoS-Angriffe werden mehrere – bis zu zwölf – Angriffsvektoren genutzt, um die Erfolgsaussichten zu verbessern. DNS-Flood, UDP-Fragment und NTP-Reflection kamen dabei am häufigsten zum Einsatz.
  • Die Finanzdienstleistungsbranche ist in EMEA stärker im Visier als anderswo: Mehr als die Hälfte (53 %) aller DDoS-Angriffe im Finanzdienstleistungssektor sind auf Ziele in EMEA ausgerichtet. Nach EMEA ist Nordamerika mit 43 % die zweitwichtigste Zielregion in der Finanzdienstleistungsbranche.
  • Ein beliebtes DDoS-Ziel: Zu den häufigsten aller DDoS-Angriffstypen gehören diejenigen, die auf das Domain Name System (DNS) abzielen. Das DNS ist aufgrund der Folgen, die schädlicher Traffic für diesen wichtigen und grundlegenden Dienst haben kann, ein beliebtes Ziel für DDoS-Angriffe.
  • DDoS-Angriffe werden immer billiger und einfacher auszuführen: Mithilfe von DDoS-Boostern und ähnlichen Services, die bereits ab 10 € verfügbar sind, wird es für Cyberkriminelle immer leichter, Unternehmen lahmzulegen und finanziell zu schädigen.

Richard Meeus, Director of Security Technology and Strategy, EMEA, bei Akamai, meint dazu: „Europa sieht sich einer zunehmenden Bedrohung durch DDoS-Angriffe ausgesetzt und die laufenden Kriege zwischen Russland und der Ukraine sowie zwischen Israel und der Hamas spielen dabei eine bedeutende Rolle. Angesichts wichtiger Ereignisse, die in der Region bevorstehen, wie die Parlamentswahlen im Vereinigten Königreich und in der EU sowie mehrere große Sportveranstaltungen im Sommer werden Cyberkriminelle den Druck weiter erhöhen. Unternehmen müssen daher unbedingt ihre digitalen Ressourcen schützen und ihre DNS-Infrastruktur abschirmen, damit sie keine Schäden erleiden.“

Näheres zum Bericht sowie zu den neuesten Cybersicherheitslösungen von Akamai erfahren Sie am Stand von Akamai auf der Infosecurity Europe (4.–6. Juni), wo Sie auch die Guardicore-Plattform in Aktion erleben können.

Über Akamai

Akamai ist das Unternehmen für Cybersicherheit und Cloud Computing, das das digitale Leben unterstützt und schützt. Unsere marktführenden Sicherheitslösungen, überlegene Threat Intelligence und unser globales Betriebsteam bieten ein gestaffeltes Sicherheitskonzept, um die Daten und Anwendungen von Unternehmen überall zu schützen. Die Cloud-Computing-Lösungen von Akamai bieten als Full-Stack-Gesamtpaket Performance und erschwingliche Preise auf der weltweit am stärksten verteilten Plattform. Globale Unternehmen vertrauen auf Akamai für die branchenführende Zuverlässigkeit, Skalierbarkeit und Expertise, die sie benötigen, um ihr Geschäft selbstbewusst auszubauen. Weitere Informationen finden Sie unter akamai.com/de und akamai.com/de/blog oder folgen Sie Akamai Technologies auf X und LinkedIn.